Die Mütze macht‘s

Die Mütze macht‘s

Die Mütze macht‘s

Auch die Winterzeit mit kalten Temperaturen ist kein Grund auf schöne Spaziergänge mit den Kleinen zu verzichten. Wer ein paar inige einfache Regeln fürs Anziehen beachtet, kann unbeschwert einige Wintersonnenstrahlen einfangen gehen. Wichtigstes Kleidungsstück ist die Mütze, denn gerade Babys verlieren über den Kopf besonders viel Wärme.

Ein bisschen Überwindung kostet es immer, um beim Blick aus dem Fenster auf die wintergraue Wolkendecke trotzdem den Entschluss in die Tat umzusetzen, den Kinderwagen startklar zu machen und an die frische Luft zu gehen. Sinnvoll ist ein Spaziergang auch ohne strahlenden Sonnenschein auf jeden Fall und ein wirksames Mittel gegen die drohende Winterdepression. In der dunklen Jahreszeit wird nämlich weniger von dem Glückshormon Serotonin ausgeschüttet. Dafür umso mehr von dem Schlafhormon Melatonin, weil es im Winter manchmal kaum noch richtig hell draußen wird. Selbst bei voller Beleuchtung erreichen wir drinnen aber kaum mehr als etwa 600 Lux. Doch selbst bei dichter Bewölkung wartet im Freien noch eine Lichtstärke von 2500 Lux. Also mehr als das Vierfache. Sonnenlicht ist notwendig, um in unserem Körper das wichtige Vitamin D zu erzeugen. Es ist notwendig für unser Immunsystem und die Knochenstabilität. Für Babys ist die frische Luft dabei mindestens genauso wichtig. Sie kräftigt die Immunabwehr und macht somit widerstandsfähiger gegen Erkältungen. Auch kalte Temperaturen sind mit der richtigen Kleidung kein Problem. Lediglich Neugeborenen sollt man Temperaturen unter 0 Grad noch nicht zumuten.

Kinderkleidung für Winterspaziergänge

Babys sind ziemlich rund. Das bedeutet, dass sie im Vergleich zu ihrem Körpervolumen eine größere Hautoberfläche haben als Erwachsene. Über die wird Körperwärme abgegeben und geht damit verloren. Babys haben zudem noch kein richtiges Unterhautfettgewebe, das isolierend wirkt.  Am kugeligsten und sensibelsten ist der Kopf, über den wie auch bei den Großen die meiste Wärme abgeht. Eine Babymütze ist deshalb immer Pflicht. Selbst wenn wir selbst keine aufsetzen. Denn die grundsätzliche Regel für die richtige Kinderkleidung in der Winterzeit lautet: Dem Kind immer eine Kleidungsschicht mehr anlegen, als man selber trägt. Denn Babys sind im Nachteil, weil sie im ersten Lebensjahr ihre Körperwärme noch nicht selbst steuern können. Während wir Erwachsenen eine Gänsehaut bekommen oder vor Kälte anfangen zu zittern, haben Babys in den ersten Monaten noch kein Möglichkeit zusätzlich Körperwärme zu erzeugen oder ihr Frieren anzuzeigen. Ob ihnen zu warm ist oder ob sie frieren, erkennt man, wenn man die Hand fühlend in den Baby-Nacken legt.
Ein zweiter wichtiger Tipp für die richtige Babykleidung im Winter ist das bekannte Zwiebelprinzip. Zwischen jeder Schicht bildet sich nämlich eine wärmende Luftschicht. In der Summe schützen also mehrere dünnere Kleidungsstücke besser als eine dicke Jacke. Gleichzeitig ist man gewappnet gegen eine mögliche Überhitzung und kann bei Bedarf Kleidungsstücke unterwegs ausziehen, damit man nicht mit einem nassgeschwitzten und später erkälteten Baby vom eigentlich erholsamen Spaziergang wieder nach Hause kommt.

Die richtigen „Zwiebelschalen“

Schon Erwähnung hat das wichtigste Bekleidungsstück – die Mütze – gefunden. Während des Spazierganges sollte regelmäßig ein prüfender Blick in den Kinderwagen geworfen werden, ob die Babymütze auch noch richtig sitzt, denn sie verrutscht besonders leicht. Ohne Mütze geht aber sehr schnell wichtige Wärme am Kopf verloren und wenn die Mütze über die Augen gerutscht ist, wird der Ausflug mangels Aussicht für die kleinen Passagiere schnell langweilig, was sie mit Recht unter lautstarken Unmutsäußerungen kundtun.

Eine gewisse Sorgfalt sollte beim Anziehen auch den untersten „Zwiebelschalen“ gewidmet werden. Sie sind direkt auf der Babyhaut und haben deshalb zusätzliche Aufgaben. Babybody, Strumpfhose oder Strampler sollen möglichst weich und anschmiegsam sein und gleichzeitig auch wärmen. Außerdem müssen sie die Feuchtigkeit regulieren können, die auch ohne Wärmestau entsteht. Nasse Haut kann den Körper extrem schnell auskühlen lassen. Die unterste Schicht der Babykleidung sollte deshalb auf jeden Fall aus Bio-Baumwolle bestehen. Sie kann in einem Hohlraum ihrer Fasern bis zu 20 Prozent ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen und später wieder problemlos abgeben, ohne dass der Strampler sich zwischenzeitlich nass oder klamm anfühlt. So ist das Baby nicht nur vor Kälte geschützt, sondern hat es auch den ganzen Winterspaziergang über trocken, kuschelig und gemütlich.
Ganz so, wie es sein soll.



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