CAMI-Booties - Große Schritte mit kleinen Schuhen

Wer sich mal barfuß aber in vollem Galopp einen herumliegenden Legostein in den Fuß getreten hat, weiß augenblicklich um den Wert von Hausschuhen. Gleichzeitig sind kalte Füße buchstäblich das Fundament schlechter Laune.

Schon der Steinzeitmensch „Ötzi“ hatte vor über 5000 Jahren darauf keine Lust und konstruierte sich Schuhwerk aus kuscheligem Bärenfell, Gras und Leder.
Natürliche Materialien für Schuhe im Allgemeinen und Hausschuhe im Besonderen haben also durchaus einige Tradition.
Allerdings haben Archäologen – nicht ganz überraschend – herausgefunden, dass Gras nicht besonders haltbar ist.

Moderne Haus- und Krabbelschuhe für Kleinkinder sehen darum davon ab. Dass deshalb trotzdem nicht auf Naturmaterialien verzichtet werden muss, beweist die Frankfurter Designerin Pia Spanjol-Hamm mit ihren niedlichen Kinderschuhen.
Dabei setzt sie mit ihrem Label CAMI wie die Menschen vor tausenden von Jahren auf die Qualität von Handarbeit. Die Kinder-Booties werden deshalb sorgfältig unter fairen Produktionsbedingungen von Hand in Deutschland und Kroatien hergestellt.

Materialien mit langer Tradition

Wie schon die Steinzeitjäger*innen- und sammler*innen nutzt auch sie natürliche Ausgangswerkstoffe aus dem Alpenraum: Die Sohle, Spitze und Ferse der gemütlichen Krabbelschuhe werden nämlich aus pflanzlich gegerbtem Allgäuer Naturleder in verschiedenen Farben gefertigt.

Der Tiroler Wollwalk für das wärmende Deckmaterial und die Stulpen stammt aus reiner Schurwolle. Die wird zunächst zu einem Stoff verwoben und dann solange gewalkt, bis er leicht verfilzt. Dadurch wird das Gewebe zusätzlich verdichtet, so dass es haltbarer wird, gleichzeitig noch besser gegen Kälte isoliert und außerdem schmutzabweisender ist. Merkmale, die für den Krabbelalltag durchaus wichtig sind.
Wollwalk findet deshalb nicht nur bei Baby-Schuhen Anwendung, sondern wird seit Jahrhunderten überall dort verwendet, wo wärmende, robuste aber trotzdem bequeme Kleidung benötigt wird.

Warm, weich und alltagstauglich

Und praktisch müssen sie sein. Denn strampelnden Kleinkindern Hausschuhe anzuziehen, während die keinesfalls von deren Notwendigkeit überzeugt sind, ist ein Geduldsspiel.
Die Hüttenschuhe von CAMI verzichten deshalb auf Klettverschlüsse und Schnürsenkel und bedienen sich eines Gummizuges.
So rutschen die Booties auch bei engagiertem Krabbeln nicht von den Füßchen und halten sie so durchgehend warm.

Außerdem sind die Cami-Schuhe durch das verwendete Naturleder zwar am Fuß stabil und schützen die empfindlichen Zehen, Fußsohlen und Fersen; durch den weichen Wollwalk sind sie aber dennoch flexibel, passen so in jede Babytasche und sind so auch zum auswärtigen Krabbeln, Spielen und Toben immer dabei.

Farbenfroh unterwegs

Wer nun denken mag Kinderschuhe aus althergebrachten, natürlichen Rohstoffe, müssten immer aussehen wie ein alter Lodenmantel und blieben in der Farbgebung auf dunkle Naturfarben beschränkt, täuscht sich gewaltig.
Die Cami-Kinderboots sind durchaus was für’s Auge und kommen sowohl in ihren ursprünglichen Naturtönen, aber auch in Pastellfärbungen und sogar kräftigen Farbkombinationen daher.

Das ist nicht nur schön anzusehen, sondern hat durchaus Signalwirkung.
Denn so sind sie auch dann wieder auffindbar, wenn sie mal bei einer Kriech- und Krabbelexpedition unter das Sofa dort verlorengegangen sind.



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