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Sammelleidenschaft bei Kleinkindern

Von Andrea Zschocher 3 years ago 1687 Views keine Kommentare

Sense Organics bloggt über Spielzeug für Kleinkinder

 

Meine Tochter hat einen, wie ich finde, liebevolle Tick. Sie sammelt gern Socken. Ob getragen oder frisch gewaschen ist ihr dabei übrigens vollkommen egal. Liebevoll und ausdauernd "kümmert" sie sich um ihre Schätze.

 Kind entdeckt Sockenliebe

Alles begann damit, dass sie feststellte, dass sie die frischgewaschenen Socken vom Wäschestander ziehen konnte. Also zog und zog und zog sie. Zehn Socken von ihrem Papa und mir hatte sie sich so geangelt und schleppte diese nun durch die Wohnung. Sie stoplerte das ein oder andere Mal über ihren kleinen Wäscheberg, aber es durfte auch keine Socke zurückbleiben. Meine Tochter kann einen ganzen Nachmittag damit verbringen an allen möglichen und unmöglichen Orten nach Socken zu forschen. Deswegen hat sie auch das ein oder andere Mal schon getragene Socken in der Hand. Für sie ist das kein Unterschied.

 Spielen mit Alltagsgegenständen

Wichtig ist ihr, dass die Socken nicht paarweise auf ihrem Arm landen. Was im Umkehrschluss für mich natürlich besonders schön ist, wenn ich mal auf der Suche bin. Deswegen habe ich meiner Tochter nun eine Sockenkiste gebaut, in die sie jeden Abend vor dem Schlafen gehen ihre Schätze legt und sie noch mal streicheln kann. Das macht sie mit Vergnügen und am nächsten Morgen geht das Spiel von vorne los. Ich mag diese kleinen Eigenheiten vom Kind sehr gern. Weil sie mir eben auch zeigt, dass Kinder gar nicht soviel Speilzeug brauchen, wie wir Eltern manchmal denken. Meine Tochter belehrt mich mal wieder eines besseren. Für sie sind die besten Spielsachen im Moment eben Mamas und Papas Socken und nicht Bausteine oder Kuscheltiere.

Wie ist das bei euch? Was machen eure Kinder besonders gern?

(c) Fotos: Annamartha  / pixelio.de