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Kinder und Schlaf - ein nimmermüdes Thema

Von Andrea Zschocher 4 years ago 1484 Views keine Kommentare

Sense Organics Blog über den Schlaf von Kindern

 

Ich glaube, es gibt kaum ein anderes Thema, das Eltern in den ersten Jahren so beschäftigt wie der Schlaf ihrer Kinder. Wenn die Kleinen ganz neu auf der Welt sind, dann ist an einen Nachtschlaf kaum zu denken. Weil die Babies eben erst in dieser Welt ankommen müssen und Schlafenszeiten so gar nicht kennen. Einige Kinder haben sich recht schnell an einen Tag-Nacht-Rythmus gewöhnt, einige brauchen dafür Jahre. Das können wir Eltern auch nur sehr bedingt beeinflussen.

Was heißt durchschlafen bei Kindern?

Ich hatte mit meiner Tochter ziemliches Glück, sie schlief nach knapp acht Wochen nachts durch. Obwohl schon dieser Begriff durchschlafen irreführend ist. Babies können einfach nicht zehn Stunden am Stück schlafen. Sie werden nachts wach, aber eben nur leicht. Sie scannen instinktiv ihre Umgebung und erkennen dabei, was sich geändert hat. Wenn alles gleichbleibend ist, sie quasi das Umfeld genauso vorfinden, wie beim Einschlafen, dann schlummern sie beruhigt weiter. Wenn nicht, dann weinen sie, weil sie Angst haben, ihre Eltern vermissen und auf sich aufmerksam machen wollen. Das alles ist seit Jahrhunderten in uns drin, daran können wir nichts ändern. Und egal, wie sehr wir Eltern uns manchmal eine Nacht ohne Weinen und Aufstehen und Kümmern wünschen, die Kleinen können nichts dafür. Sie wollen sich beschützt fühlen und genau das müssen wir ihnen bieten. Schutz und Sicherheit und Liebe.

 Kinderschlaf im Familienbett

Meine Tochter also schlief mit acht Wochen durch, was bedeutete, dass sie mit uns gegen 22.00Uhr einschlief und dann gegen 5.00Uhr morgens wieder aufwachte. Dazwischen wollte sie meine Hand halten, sich an mich kuscheln und meine Wärme spüren. Dennoch weiß ich, dass viele andere Eltern das nach so kurzer Zeit überhaupt nicht kennen. Anfänglich habe ich auf die Frage nach dem Schlaf meiner Tochter sehr sehr verhalten reagiert, denn ich habe mich schlicht schlecht gefühlt, weil es bei uns ja so problemlos funktionierte. Scheinbar. Denn natürlich war auch ich oft nachts wach, auch, weil unsere Tochter im Familienbett schlief und ein KInd sich ja auch mal bewegt. Mich hat das aber nie gestört, weil ich das Gefühl hatte, dass sie so sehr viel besser schlafen kann. Kann, denn ja, meine Tochter schläft die eine Hälfte der Nacht immernoch bei uns im Bett.

 Eltern und das Thema Schlaf

Ich habe aber auch festgestellt, dass beim Thema Schlaf sich die Geister scheiden. Es ist, wie schon eingangs geschrieben, eines der beherrschenden Themen in den ersten Jahren. Weil es, wie so vieles im Leben mit Kind, etwas ist, das wir als Eltern gar nicht steuern oder beeinflussen können. Wir können nur da sein, unsere Kinder in den Schlaf streicheln, ihnen Geschichten erzählen oder Monster unterm Bett vertreiben. Ob Familienbett, Beistellbett, im eigenen oder im Elternschlafzimmer, jede Familie findet die für sie passende Schlafsituation. Und früher oder später findet auch jedes Kind in den Schlaf, mit immer kleiner werdenden Unterbrechungen. Dieser Prozess ist auch nicht statisch, es gibt Vor- und Rückschritte. Denn meine gut schlafende Tochter hat seit Neustem beschlossen nachts einfach eine Stunde wach zu sein und in ihrem Bett zu spielen. Es werden andere Zeiten kommen, einstweilen hilft mir, wie allen Eltern nur, das Gegebene zu akzeptieren. Ich bin dagegen irgendetwas an meiner Tochter vermeintlich zu optimieren, sie wird wieder in ihren Schlaf finden. Und solange das nicht der Fall ist, kümmere ich mich um sie. Eben auch nachts.

Eure Erfahrungen mit dem Schlaf der Kinder

Wie ist das bei euch? Schlafen eure Kinder gut oder schlecht? Was sind eure Erfahrung? Und habt ihr vielleicht doch den ultimativen Geheimtipp? Ich freue mich auf eure Kommentare.