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Boom der
sauberen Sachen
30.03.2009
Von Susanne Amann
Der Markt für Ökomode wächst - weil
die Klamotten aus Biobaumwolle endlich gut aussehen. Dass
sich das Geschäft mit hohen Sozialstandards lohnt, zeigen
nicht nur die großen Hersteller, sondern auch viele
kleine Labels aus Deutschland.
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"Die
Öko-Ökonomie, die 2008 Schlüsselmärkte wie
Tourismus, Gesundheit und Nahrungsmittelbereich erfasst hat,
dehnt sich jetzt auch auf die Mode aus", sagt Kirsten Brodde,
Buchautorin und Bloggerin für grüne Mode. Ökologisch
unbedenkliche und ökonomisch faire Mode sei die logische
Fortführung des Trends zum Bioessen. "Ich beobachte,
dass es eine feine, kleine grüne Gründeravantgarde
gibt, die den großen Konzernen mit ihrem Engagement und
ihren Erfolgen Dampf macht."
Rund 450 Labels gibt es laut Textilexpertin Brodde inzwischen,
die sauber und sozialverträglich produzieren. "Darunter
sind viele Modemacher, die der konventionellen Modebranche den
Rücken gekehrt haben, weil sie überzeugt davon sind,
dass Kleidermachen auch anders geht", sagt sie. Zwar kommen
immer noch viele aus Großbritannien oder den USA, aber
auch in Deutschland wächst mit Designern wie Inka
Koffke, Magdalena Schaffrin, Slowmo, Thokk Thokk und
Sense Organics das Angebot.
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